08.10.2021 | Aktuelles, LiveBarTalk

Zurück ins Büro – warum eigentlich?!

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie wissen wir: Homeoffice ist möglich! Auch wenn viele Unternehmen sich dagegen gesträubt haben, zeigen die letzten anderthalb Jahre, dass auch remote arbeiten in der Regel überhaupt kein Problem darstellt. Mit der 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen) steht nun wieder die Rückkehr in die Unternehmen an. Aber warum sollen Arbeitnehmer zurück ins Büro, wenn es zu Hause eigentlich auch ganz gut klappt?

Rückblick: Die große Umstellung

Springen wir zurück in den März 2020 sehen wir überall besorgte Gesichter. Die Corona-Pandemie greift um sich und bildet eine unbekannte Gefahr, die viele Führungskräfte zu Entscheidungen zwingt: Bevor die ganze Firma im Falle einer Infektion in Quarantäne gesteckt wird: Ab ins Homeoffice! Natürlich stand dabei die Sicherheit der Mitarbeitenden nicht minder im Vordergrund. Was für viele Unternehmen schon normal war, bedeutete für andere Firmen jedoch eine große Herausforderung. Die Bereitstellung von Hardware oder auch eine gute Performance der Systeme im Homeoffice musste erstmal geleistet werden. Heute, gut anderthalb Jahre später, ist das Arbeiten aus dem Homeoffice schon fast normal.

Homeoffice – ein zweischneidiges Schwert

Nachdem viele Unternehmen nun die Erfahrung gemacht haben, dass Arbeiten aus dem Homeoffice eine gut funktionierende und vor allem sichere Alternative zur Präsenz im Office ist, stellt sich die Frage: Wieso überhaupt zurück ins Büro? Telkos, Webcam, oben Hemd, unten Jogginghose, die Pause im eigenen Garten verbringen: ziemlich normal. Und wenn alles schon eingerichtet ist, kann man doch genauso gut weiter von zu Hause arbeiten. Aber Homeoffice hat leider auch Schattenseiten.

Die Einen sagen, dass sie im Homeoffice deutlich produktiver sind. Beispielsweise, da sie keine störenden Großraumbüro-Geräusche aus den Gedanken reißen. Für die Anderen bedeutet es unerträgliche Stille und keinen sozialen Kontakt. Für Manche ist das Arbeiten zu Hause die perfekte Möglichkeit, die Familie zu versorgen, wenn Kita und Schule mal wieder schließen müssen. Auf der anderen Seite stehen die Mitarbeitenden, die sich durch die wuselnde Kinderschar zu Hause überhaupt nicht konzentrieren können. Und Führungskräfte haben keinen Überblick mehr, wie es ihren Mitarbeitenden geht und wie sich Projekte gestalten.

Trotz der Sicherheit, die zu Hause natürlich deutlich mehr gegeben ist, fehlt die soziale Interaktion zwischen den Kollegen. Körpersprache, Mimik und Gestik kommen im Online-Meeting nicht so rüber, wie es vielleicht nötig wäre. Die Folge: Entfremdung und Missverständnisse. Ein weiterer Aspekt ist eine mögliche Überlastung. Der Feierabend wird an vielen Stellen gerne mal in die späten Abendstunden verschoben, da das Arbeiten zu Hause ja normal und der Rechner sowieso noch an ist. Eine räumliche Abgrenzung zwischen Privat und Beruflich ist nicht mehr gegeben.

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Zurück ins Büro – als Hybrid-Lösung

Wir sind voller Hoffnung, dass die Pandemie irgendwann nicht mehr unseren Alltag bestimmt. Vor allem deswegen sollte nicht auf die soziale Komponente verzichtet werden. Mit hybriden Lösungen wie dem Arbeiten im Wochenwechsel Büro – Homeoffice, oder auch dem Planen von Events, kann man die Kollegen wieder zusammenschweißen. Das bringt Abwechslung in den Arbeitsalltag, wirkt Überarbeitung und Betriebsblindheit entgegen und stärkt den Zusammenhalt im Team. Hygienemaßnahmen, Impfung und Schnelltests erleichtern die Umsetzung.

Erkenntnisse für die Zukunft

Nach vielen Monaten der Ungewissheit und Verwirrung wissen wir nun: Homeoffice ist keine Herausforderung mehr. Dank Cloud-Lösungen und Kommunikations-Tools wie Microsoft Teams steht dem effektiven Arbeiten von zu Hause nichts mehr im Wege. Auch Meetings mit Kunden können ganz einfach online stattfinden.
Es wird keine Rückkehr zum ursprünglichen Modell geben. Stattdessen wird die neue Normalität von Homeoffice, Remote arbeiten und flexiblen Arbeitszeiten geprägt sein, was auch definitiv ein Vorteil in Sachen Mitarbeiter-Gewinnung ist.
Dennoch: Soziale Events und persönliche Meetings bleiben ein wichtiger Bestandteil einer guten Zusammenarbeit. Es bietet sich zum Beispiel an, den freien Platz von unbesetzten Schreibtischen für neue Meeting-Räume zu nutzen, in denen mit Abstand und trotzdem persönlich und gemeinsam gearbeitet werden kann.

Das Ende der Fahnenstange? Sicher nicht!

Auch wenn viele Firmen mittlerweile in Sachen Homeoffice und remote arbeiten ziemlich gut aufgestellt sind, gibt es an allen Ecken und Enden noch Ausbaupotenzial. Die Nutzung der neuesten Cloud-Technologie, das Arbeiten mit Microsoft Teams und zahlreiche Optimierungs-Möglichkeiten stehen nach wie vor im Raum. Wir von logiphys haben die9 Pandemie-Zeit erfolgreich gemeistert und konnten mit den Anforderungen unserer Kunden wachsen. Und das möchten wir mit Ihnen teilen. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch und gemeinsam finden wir heraus, wie auch Sie noch effizienter arbeiten können.

Über Andreas Zeisler

Über Andreas Zeisler

Als leidenschaftlicher ITler, Problemlöser und Podcaster für LiveBarTalk konnte Andreas Zeisler vor 18 Jahren seine Faszination für digitale Welten und ihre Entwicklung zum Beruf machen. Seitdem unterstützt er mittelständische Unternehmen auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft.

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